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Tanja sorgt mit Faktor G für Stimmung

IJT-Countdown 4:
Menschen mit Behinderung am IJT

 

Der Internationale Jugendtag 2019 (IJT) ist offen für Jugendliche aus allen Ländern der Erde. Und für Jugendliche mit und ohne Behinde­rung. Das ist das Ziel der Projektgruppe, die sich um das Thema Inklusion am Jugendtag kümmert.

Tanja Scheibe (30) war schon beim Europa-Jugendtag 2009 dabei. Auf dem IJT möchte sie vor allem andere Jugendliche treffen und mit ihrem Chor Faktor G auftreten. Für Tim Wolters (15) wird der IJT erst sein zweiter Jugendtag sein, er ist gespannt auf die Musikveranstaltungen und die Gottesdienste.

Tim ist von der genetischen Erkrankung RTS betroffen, die körperliche und geistige Behinderungen zur Folge hat. Er versteht, was andere sagen, kann aber selbst nicht deutlich sprechen, außerdem hat er eine Trink- und Schluckschwäche und muss gewickelt werden. Neues und Aufregendes überfordert ihn schnell. Tanja wurde mit Trisomie 21 geboren und erlitt vor fünf Jahren einen Schlaganfall. Seitdem hat sie mühsam wieder sprechen gelernt, sie arbeitet bei der Caritas in der Küche und singt seit vielen Jahren im inklusiven Chor Faktor G. Tanja, Tim und deren Eltern kennen sich aus der kirchlichen Gruppe Handicapped, in der Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige sich regelmäßig treffen und einander unterstützen. Am Europa-Jugendtag 2009 be­­treute die Gruppe einen Stand in einer der Messehallen, an dem Jugendliche ausprobieren konnten, wie es sich anfühlt, blind oder gehörlos zu sein, außerdem konnten sie mit einem Rollstuhl einen Hindernisparcours bewältigen.

Geben statt Nehmen

Beim IJT werden die Handicapped-Mitglieder nicht nur Gäste sein und ihre Familienmitglieder mit Behinderungen versorgen, sondern einen Ruheraum für Menschen mit Behinderungen, das Café Inklusion und einen Messestand betreuen. Für andere da sein und sich um Hilfsbedürftige kümmern ist für sie selbstverständlich. „Wir sind seit vielen Jahren daran gewöhnt, unser Leben nach den Bedürfnissen von Tim auszurichten“, erzählt seine Mutter Ursula. „Inzwischen ist das für uns zur Normalität geworden.“ Tanjas Mutter Ute geht es genauso: „Wir haben gelernt, alles, was Tanja braucht, selbst zu organisieren. Wir fahren sie zu den Faktor G-Proben von Köln nach Bochum, wir  begleiten Tanja jedes Jahr auf den Jugendtag in Oberhausen, und natürlich fahren wir auch mit ihr zum IJT.“ Und das, obwohl die Teilnahme an solch einem Großereignis eine Menge Vorausplanung und Arbeit für die Eltern bedeutet. Ursula Wolters schildert einige der Herausforderungen, für die sie jetzt schon nach Lösungen sucht: „Tim kann laufen, aber die zum Teil weiten Wege auf dem Messegelände werden schwierig. Tim braucht einen Ruheraum und eine Wickelmöglichkeit. Das Essen muss ich für ihn pürieren, damit er es schlucken kann. Und weil in der Menschenmenge die Gefahr besteht, dass wir ihn aus den Augen verlieren, werden wir ihm einen Zettel mit unserer Handynummer um den Hals hängen.“

Ein Teil der Gemeinschaft sein

Nicht nur die Eltern werden am Internationalen Jugendtag 2019 mithelfen, auch Tanja und Tim werden sich einbringen. Tanja wird mit ihrem Chor Faktor G mitsamt Band auf einer der IJT-Bühnen auftreten und mit ihrer ansteckenden Lebensfreude für Stimmung sorgen, und vielleicht wird Tim ab und zu am Messestand Besucher begrüßen. Darin hat er bereits Übung, auch in seiner Gemeinde steht er vor dem Gottesdienst an der Tür und begrüßt die Geschwister – ohne Worte, aber mit einem strahlenden Lächeln. Was wünschen sich Jugendliche mit Behinderung von den anderen IJT-Teilnehmern? „Dass sie einfach dabei sein können und von den anderen als Teilnehmer wahrgenommen werden. Und dass alle ein wenig aufeinander achten. Behinderte wollen keine Sonderbehandlung, sie wollen die Chance bekommen, sich mit ihren Gaben einzubringen und ein Teil der IJT-Gemeinschaft zu sein“, meint Ursula Wolters. Tanja ergänzt: „Ich möchte Spaß haben und mit anderen Jugendlichen in Kontakt kommen.“ Ob die eine Behinderung haben oder nicht, spielt für Tanja keine Rolle, in solchen Kategorien denkt sie nicht.

Keine Angst vor dem Großereignis

Muss ein Jugendlicher mit Behinderung Bedenken haben, zum IJT zu fahren? Nein, meinen Tim, Tanja und deren Eltern. „Jeder, der es irgendwie einrichten kann, sollte kommen. Das wird bestimmt ein einmaliges Erlebnis“, sagt Ute Scheibe. Auch Tims Vater Ronald möchte anderen Mut machen: „Es lässt sich für fast jedes Problem eine Lösung finden, und wir von Handicapped sind da, um zu helfen.“ Christian Mielenz, Mitglied der zuständigen Projektgruppe, erklärt, welche Hilfen am IJT geplant sind: „Wir wollen Menschen mit Behinderungen, egal welcher Art, eine unbeschwerte Teilnahme am Jugendtag ermöglichen. Eine derartige Großveranstaltung stellt diese Geschwister und deren Betreuer vor Herausforderungen. Wir versuchen, ihren Bedarf aufzunehmen, und bieten Unterstützung an. Damit dies gelingt, können Teilnehmer bereits bei der Anmeldung eine etwaige Behinderung und daraus resultierende besondere Bedürfnisse angeben.

Wir werden Assistenz bei der Suche nach geeigneten Unterkünften anbieten, wenn die Übernachtung auf dem Messegelände nicht möglich ist, und Fahrgelegenheiten organisieren. Für hörgeschädigte Teilnehmer wird Übersetzung in deutscher LBG (Lautsprachbegleitende Gebärdensprache) angeboten, anderssprachige Gebärdenübersetzung muss bei Bedarf organisiert werden. Zu den Gottesdiensten, Andachten und größeren Veranstaltungen stellen wir in den Hallen Ansprechpartner, um z. B. bei der Suche nach geeigneten Plätzen zu helfen. Bereiche für Rollstuhlfahrer werden bereits bei der Einteilung der Veranstaltungsorte eingeplant. Die Mitarbeiter von Handicapped werden nicht nur auf dem Infostand und im Café, sondern auf dem gesamten Messegelände zu finden sein; erkennbar an ihrer speziellen Kleidung. Wenn die Teilnehmer weiteren Bedarf anmelden, wird diese Liste in den kommenden Monaten entsprechend ergänzt werden.“ Niemand muss also Angst haben, auf dem IJT vergeblich nach Unterstützung zu suchen. Tanja bringt es auf den Punkt: „Traut euch!“

Die Projektgruppe sucht für den IJT noch Helfer/innen. Ganz im Sinn der Inklusion unabhängig davon, ob eine Behinderung vorhanden ist oder nicht. Bei Interesse einfach eine E-Mail an C.Mielenz@IJT2019.org senden.

Text entnommen aus: "Spirit - das junge Magazin für neuapostolische Christen", Ausgabe Nr. 05|18, S. 30 - 31 © Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg (Autorin: Annette Conrad)

Seit März 2017 veröffentlicht die Zeitschrift "Spirit" Neuigkeiten rund um den Internationalen Jugendtag unter der sogenannten Rubrik "IJT-Countdown". Dies ist der neunte Artikel von insgesamt 12 geplanten Veröffentlichungen.

Tanja sorgt mit Faktor G für Stimmung

13. Februar 2019
Text: Annette Conrad
Fotos: spirit

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In diesem Jahr wurde Tim von Apostel Wolfgang Schug konfirmiert
Am EJT traf Tanja den damaligen Bezirksapostel Jean-Luc Schneider
 

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